KRANKHEITEN A–Z

KRANKHEITEN A–Z
In unseren Kliniken der SUVIA behandeln wir eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Informieren Sie sich über Ursachen & Symptome und Behandlungs-möglichkeiten in unseren Häusern der Grund-, und Regelversorgung. Nehmen Sie gerne Kontakt mit unseren Fachbereichen auf.
Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
 

Endokarditis

Bei der Endokarditis ist das Endokard (Herzinnenhaut) entzündet. Die Entzündung ist autoimmun oder bakteriell bedingt und befällt vor allem die Herzklappen.

Ursachen & Symptome

Es wird zwischen der bakteriellen Endokarditis und der Endokarditis rheumatica unterschieden.

Die bakterielle Endokarditis stellt meist ein sehr schweres Krankheitsbild dar, das häufig mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Gelenkschmerzen sowie Schweißausbrüchen einhergeht. Die Endokarditis rheumatica verläuft typischerweise subakut, oft auch chronisch. 

Die aufgeführten Ursachen & Symptome erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Behandlungsmöglichkeiten

Bei der bakteriellen Endokarditis ist es extrem wichtig, möglichst rasch mit einer Antibiose zu beginnen. Die Endokarditis rheumatica wird antientzündlich behandelt.

Die aufgeführten Behandlungsmöglichkeiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die hier angegebenen Beschreibungen der Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten können einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Wer Sie behandelt:

SUAVIA Stiftungsklinik Weißenhorn
Fachbereich Innere Medizin I
T: 07309 870-2250
Günzburger Str. 41
89264 Weißenhorn

Endometriose

Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst. Meist findet man es an den Ovarien, Eileitern, dem Beckenboden oder im Bauchraum. Als Folge können Entzündungen, Narbenbildung und Verwachsungen entstehen.

Ursachen & Symptome

Die Ursachen für die Entwicklung einer Endometriose sind aktuell nicht abschließend geklärt. Als eine mögliche Ursache wird die retrograde Menstruation diskutiert, hierbei fließt die Monatsblutung teilweise rückwärts durch die Eileiter in den Beckenraum, wo Gebärmutterschleimhautgewebe hineinwächst. Auch immunologische Faktoren kommen in Betracht: Das Immunsystem erkennt abnormes Gewebe nicht effektiv als "eigene" Gewebe. Auch eine genetische Disposition erhöht das Risiko.

Symptomatisch treten chronische Unterbauch- oder Beckenschmerzen, besonders während der Menstruation (Dysmenie) und vor/nach der Regel auf. Es können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie), beim Stuhlgang oder Wasserlassen und insbesondere während der Periode auftreten. Des Weiteren können Müdigkeit, gelegentlich Übelkeit oder be-lastungsabhängige Beschwerden auftreten.

Die aufgeführten Ursachen & Symptome erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung folgt dem Grundprinzip: Symptomlinderung, Vermeidung von Folgeerkrankungen und die Berücksichtigung der individuellen Lebenssituation.

Im Fokus der nicht-operativen Behandlungsoptionen stehen das Schmerzmanagement, die Hormontherapie zur Unterdrückung des Wachstums des Epithelgewebes und Physiotherapie.

Die operative Behandlung wird minimal-invasiv durchgeführt, indem die Endometrioseherde, Verwachsungen und Endometriosezysten entfernt werden. Ziel ist die Schmerzreduktion und Erhaltung der Fruchtbarkeit.

Die aufgeführten Behandlungsmöglichkeiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Die hier angegebenen Beschreibungen der Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglich-keiten können einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Wer Sie behandelt:

SUAVIA Donauklinik Neu-Ulm
Fachbereich Frauenheilkunde & Geburtshilfe
T: 0731 804-1888
Krankenhausstraße 11
89231 Neu-Ulm

Erysipel

Das Erysipel ist eine Infektion mit ß-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A. Die Erkrankung wird auch als Wundrose bezeichnet.

Ursachen & Symptome

Manche Bakteriengattungen, z.B. Streptokokken der serologischen Gruppe A, sind durch spezielle Enzyme in der Lage phlegmonöse Entzündungen auszulösen. Hierunter versteht man die Ausbreitung von Bakterien in der äußerlich intakten Haut. Das Erysipel ist wegen seiner Ausbreitungstendenz, der Möglichkeit auf Muskeln und Faszien überspringen und in Hohlräume (z.B. Gelenke) nicht zu unterschätzen.

Bei Erysipel findet sich meistens eine kleiner oder größere Wunde als Ausgangspunkt der Entzündung. Diese Wunde zeigt dann typische Wundinfektionszeichen z.B. Überwärmung, Schmerz, Rötung, evtl. Schwellung der Wundränder und Wundheilungsstörungen. Sind die Erreger dieser zunächst lokalen Wundinfektion dazu in der Lage, können sie nun in die intakte Haut um die Wunder herum eindringen. In der Folge breitet sich die Entzündung weiter aus. Da dieser Vorgang in der Haut stattfindet, wird keine Eiterbildung beobachtet. 

Die aufgeführten Ursachen & Symptome erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Behandlungsmöglichkeiten

Als Erstmaßnahme sollte die entsprechend betroffene Extremität ruhiggestellt und eine Kühlung angelegt werden. Es muss i.d.R. antibiotisch behandelt werden, da die Keime in der Haut anders nicht erreicht werden können. Bei rechtzeitiger Behandlung heilt die Wunde gut aus.

Die aufgeführten Behandlungsmöglichkeiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Die hier angegebenen Beschreibungen der Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten können einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Wer Sie behandelt:

SUAVIA Donauklinik Neu-Ulm
Fachbereich Innere Medizin II
T: 0731 804-2301 oder 0731 804-1301
Krankenhausstraße 11
89231 Neu-Ulm

SUAVIA Stiftungsklinik Weißenhorn
Fachbereich Innere Medizin I
T: 07309 870-2250
Günzburger Str. 41
89264 Weißenhorn

Extrauteringravidität

Eine Extrauteringravidität liegt bei der Einnistung einer befruchteten Eizelle außerhalb der Gebärmutterhöhle vor.

Ursachen & Symptome

Zu den Faktoren, die das Risiko einer Extrauteringravidität besonders erhöhen, zählen:

  • vorherige Extrauteringravidität
  • entzündliche Erkrankungen des Beckens
  • vorherige Beckenoperation, insbesondere Eileiteroperation, Eileiteranomalien oder -schäden
  • erhöhtes weibliches Alter
  • Unfruchtbarkeit
  • rauchen

Je nach Lokalisation und Stadium der Einnistung und Zustand der Frucht ist das klinische Bild sehr variabel. Als Leitsymptom gilt die Trias aus:

  • Schmierblutung
  • rezidivierende Unterbauchschmerzen evtl. mit Kolik
  • sekundäre Amenorrhoe (Hormonentzugsblutung)

Die aufgeführten Ursachen & Symptome erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Behandlungsmöglichkeiten

Meist wird eine diagnostisch-therapeutische Pelviskopie durchgeführt. Vorher muss ent-schieden werden, ob das Organ erhalten werden kann oder entfernt wird. Bei dieser Ent-scheidung spielt beispielsweise auch das Alter und die Familienplanung der Patientin eine Rolle.

Die aufgeführten Behandlungsmöglichkeiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Die hier angegebenen Beschreibungen der Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten können einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Wer Sie behandelt:

SUAVIA Donauklinik Neu-Ulm
Fachbereich Frauenheilkunde & Geburtshilfe
T: 0731 804-1888
Krankenhausstraße 11
89231 Neu-Ulm

SUAVIA


Wir stellen im Landkreis Neu-Ulm mit zwei Kliniken eine hochwertige und wohnortnahe Grund- und Regelversorgung der Menschen sicher. Das Gesundheitzentrum Illertissen bietet mit IllerVita und der Geriatrischen Reha weitere Leistungen im Gesundheits- und Carebereich. Ziel der SUAVIA ist die optimale Gesundheitsversorgung im gesamten Landkreis Neu-Ulm.

 
 

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